Bei der Preh IMA Automation haben umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen begonnen. Am 27.10.2017 konnte in Amberg der Spatenstich für eine vierte Montagehalle und die Erweiterung eines Bürobaus gefeiert werden.

Amberg. „Mit heute 345 Mitarbeitern platzt das Unternehmen aus allen Nähten.“ Dies stellte André Vales, Geschäftsführer der Preh IMA Automation Amberg GmbH, beim symbolischen Spatenstich für eine neue Montagehalle und einer Erweiterung des Bü-rogebäudes fest.

Das Unternehmen, das 1973 in Amberg gegründet wurde und mit nur zwei Mitarbeitern begann, ist heute ein großer Arbeitgeber in der Hochschulstadt und stark expandierend. Bereits 1999 erweiterte das florierende Unternehmen den Standort um ein Bürogebäude mit Montagehalle, 2001 nochmals um ein weiteres Bürogebäude mit entsprechender Montagehalle und letztmals 2016 um ein viertes Bürogebäude.

Die jetzige Erweiterung mit einer neuen Montagehalle und die Erweiterung des letztge-bauten Bürogebäudes kostet in Summe 4,35 Millionen Euro.

„Die neue Montagehalle und das erweiterte Bürogebäude geben uns die Möglichkeit, auf das gesteigerte Auftragsvolumen zu reagieren und unserer Wachstumsstrategie gerecht zu werden“, erläutert Jan-Bernd Gier, Geschäftsführer der Preh IMA Automation Amberg.

Die neue Montagehalle, mit einer Produktionsfläche von 1800 m², wird modern ausgestaltet und energieeffizient gebaut (KFW-Effizienz 70), sodass den Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen geboten werden können.

„Die bisherigen Flächen sind mit ihrer Kapazität erschöpft – mit den neuen Gebäuden wird man deutlich mehr Platz haben und gleichzeitig den Produktionsprozess optimieren können“, erklärt Jan-Bernd Gier. In den letzten Jahren ist nicht nur das Auftragsvolumen, sondern ebenso die Größe der Montageanlagen gewachsen. Dies spiegelt sich auch im Umsatz wieder. So steigerte die Unternehmensgruppe (PIA Automation) den Umsatz von 92,5 Millionen im Jahr 2015 auf 127 Millionen Euro im Jahr 2016.

Für die Erweiterung und den Neubau ist die Fertigstellung im Herbst nächsten Jahres geplant. Mit den noch freien Restflächen des Firmengrundstückes besteht für das Unternehmen noch die Möglichkeit zum Bau weiterer zwei Montagehallen mit Bürogebäu-den und entsprechenden Parkmöglichkeiten für die dann angewachsene Belegschaft.

„Die geplanten 2-stelligen Wachstumsraten über die nächsten Jahre werden bis 2020 noch weitere Baumaßnahmen erfordern. Parallel dazu ist auch von einem vergleichba-ren Anstieg der Mitarbeiterzahlen auszugehen“, wies Herr Vales hin.